Highlights
Allgemeines zum Museum
Als eine private Stiftung gegründet, fußt das Städel Museum bis heute maßgeblich auf der großzügigen Förderung durch die Bürger, Stiftungen und Unternehmen von Stadt und Region. Es werden Werke aus über 700 Jahren Kunst gesammelt, bewahrt, erforscht und vermittelt. Mit einem Programm im Museum und digitalen Angeboten ermöglicht das Städel Museum – ganz im Sinne seines Stifters Johann Friedrich Städel – einen einzigartigen Zugang zur Kunst über Generationen, Epochen und Stilrichtungen hinweg.
Quelle: newsroom.staedelmuseum.de
Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat
Étretat spielte eine bedeutende Rolle bei der Entstehung einer neuen Malerei, die als Impressionismus in die Kunstgeschichte einging. Mit der zunehmenden touristischen Erschließung um 1850 entwickelte sich Étretat zu einem beliebten Seebad und zu einem Treffpunkt für Künstler, Intellektuelle und das Pariser Bürgertum: Gustave Courbet malte hier seine berühmten Wellenbilder, Guy de Maupassant erhob Étretat literarisch zu einem Sehnsuchtsort. Auch der aufstrebende Maler Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren – der Porte d’Amont, der Porte d’Aval und der Manneporte – fasziniert.
Die Ausstellung präsentiert rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente, darunter allein 24 Werke von Claude Monet.
Vom 19. März bis 15. Juli 2026
Quelle: staedelmuseum.de/de/monets-kueste
18. Juni - 20. September: Bruegel printed
Pieter Bruegel der Ältere (1525/30–1569) entführt mit seinen Werken in eine fantastische Welt voller humorvoller Bildideen und rätselhafter Details. Heute vor allem als Maler bekannt, machte er sich schon früh als Entwerfer von Druckgrafiken einen Namen. Sein Œuvre reicht von weitläufigen Landschaftsdarstellungen über moralisch aufgeladene religiöse Szenen bis hin zu Einblicken in den Alltag und allegorischen Bildkompositionen.
Über die Ausstellung
Im Sommer 2026 zeigt das Städel Museum eine Ausstellung mit rund 45 außergewöhnliche Druckgrafiken, die auf Basis von Bruegels Zeichnungen entstanden sind. Ausgangspunkt ist der bedeutende Bestand niederländischer Druckgrafik in der Graphischen Sammlung des Städel Museums, darunter 30 Druckgrafiken nach Bruegels Entwürfen. Ergänzt wird die Schau durch hochkarätige Leihgaben aus der Albertina in Wien und der Staatlichen Graphischen Sammlung München.