Sportlich in den Sommer

Der Sommer lockt nach draußen - nicht nur zum Faulenzen, sondern auch zum Sportmachen. Unterwegs finden Sportler jede Menge Trainingsmöglichkeiten.

Der Sommer kommt langsam in Fahrt und die Sonne verwöhnt die Menschen. Nun geht es nach draußen. Die Elbwiesen und Parks in der Region laden zum Spazieren, aber auch zum Trainieren ein. Auf geht’s in den sportlichen Sommer: Sportklamotten an und Turnschuhe geschnürt. Die Natur bietet dabei viele Trainingsmöglichkeiten, frische Luft und Weitsicht inklusive. Die S-Bahn Dresden bringt Sportler zu individuellen Fitnessorten.

Krafttraining im Ostragehege

Workout für den ganzen Körper: Direkt im Ostragehege warten sieben Geräte, an denen die Muskeln, aber auch Geschicklichkeit, Ausdauer und Kraft trainiert werden können. Die Anlage ist ganzjährig freizugänglich - wegen der Einschränkungen durch Corona kann es derzeit zur Schließung kommen. Informationen dazu gibt es bei der Stadt Dresden.

Anreise: Mit der S1 oder S2 zum Bahnhof Dresden-Mitte, dann 10 Minuten Fußweg.

Ausdauer an der Spitzhaustreppe

397 Stufen, 57 Absätze, 220 Meter Länge und 76 Höhenmeter - diese Daten machen die Spitzhaustreppe in Radebeul zum optimalen Trainingsort. Wer hier ohne Pause hochläuft, der braucht gute Kondition. Mehrmals hintereinander bringt diese Übung eine gute Ausdauer. Wer es langsamer angehen will, für den gibt es fünf Bänke unterwegs.

Anreise: Mit der S 1 bis Radebeul-Weintraube, dann 25 Minuten Fußweg (zum Warmwerden).

Kreislauf im Kneipp-Becken

Durch Wassertreten oder Kneippen kommt der Kreislauf in Schwung und die Durchblutung wird angeregt. Entsprechende Wasserbecken gibt es vielerorts. Hier können Wanderer und Spaziergänger die Heilkraft der Bewegung im kühlen Wasser erleben. Eins dieser Becken gibt es im Kurpark Bad Schandau. Übrigens: Zum Kneippen eignen sich auch die Uferbereiche der Elbe oder ein flacher Bachlauf. Wohl bekommst!

Anreise: Mit der S 1 bis Bad Schandau, dann mit der Fähre übersetzen, 10 Minuten Fußweg.

Konzentrationsübung zwischen Obstbäumen

Gleichgewicht, Ruhe und Konzentration: Wer lange auf der Slackline stehen will, der muss davon schon etwas haben. Dabei eignet sich das regelmäßige Training auch, um alle drei Eigenschaften weiter zu stärken. Einmal über das Seil laufen ist einfach. Geübtere Sportler springen in die Höhe und landen sicher auf dem Seil. Platz dafür ist auf den Elbwiesen in der Dresdner Johannstadt. Zwischen den alten Obstbäumen lässt sich das Seil gut spannen. Übrigens: Wer seine Ruhe sucht, spannt hier die Hängematte auf.

Anreise: Mit der S 1 oder S 2 bis Dresden, Bhf. Neustadt, dann mit der Straßenbahn 6 bis Sachsenallee.

Lauftraining von Brücke zu Brücke

Dresdens Brücken sind perfekte Wegmarken für das individuelle Lauftraining. Je nachdem, welche Brücke Sportler wählen, ist die Laufstrecke mal länger und mal kürzer. Von der Marienbrücke zur Augustusbrücke sind es 500 Meter, weiter bis zur Carolabrücke schon 1,3 Kilometer und bis zur Albertbrücke insgesamt 2,2 Kilometer. Zurück geht es über die Brücke und am anderen Elbufer entlang. Wer mag, dreht mehrere Runden.

Anreise: Mit der S 1 oder S 2 bis Dresden, Bhf. Neustadt, dann 5 Minuten Fußweg bis zur Marienbrücke.