Lausitz voller Energie

Braunkohle war der wichtigste Energieträger der DDR. Ihretwegen zogen Menschen aus der ganzen Republik in die Lausitz, dort gab es Wohnungen und gut bezahlte Arbeit. Noch 1989 wurden hier 200 Millionen Tonnen verstromt, Briketts, Koks und Gas daraus hergestellt.

Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. ©
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Nach der Wiedervereinigung wurden viele Tagebaue stillgelegt, Kraftwerke vom Netz genommen. Früher vom Stolz auf die fortschrittliche Technik und die harte Arbeit geprägt, hat das Image der Braunkohle seither arg gelitten. Heute denkt man eher an das dadurch freigesetzte Kohlendioxid, zerstörte Landschaften und abgebaggerte Orte. Und doch bleibt auch Faszination.

Ein unverstelltes Bild auf die Verstromung von Braunkohle hat man im Erlebnis-Kraftwerk Plessa mit authentischer Kraftwerkstechnik. Als eines der ältesten Kraftwerke der Welt produzierte es seit 1927 Strom. Rundgänge durch das technische Denkmal führen vom Außenbunker über das Kesselhaus und den Turbinentisch bis in den Transformatorenbereich.

Weiterer Höhepunkt der Wandertour ist der Pomologische Lehr- und Schaugarten Döllingen. Zwischen Mai und September präsentiert er sich entweder in blütenweiß, saftig grün oder prall behangen mit ganz besonderen Energiequellen: Äpfeln, Birnen, Kirschen und Pflaumen.

Beim letzten Highlight der Tour dreht sich wieder alles um Energiegewinnung. Hier war und ist der Energielieferant die Schwarze Elster, die den Mahlgang der Elstermühle in Bewegung bringt.

Anreise

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Reiseauskunft

Plessa

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